Der Kieselsteinbruchtest von Großmeister Kwon, Jae-Hwa
Den wohl größten Eindruck beim Betrachter hinterläßt neben der Persönlichkeit des Großmeisters dessen berühmter Kieselsteinbruchtest. Dabei zerschmettert er einen Flußkieselstein mit der bloßen Hand. Es wird sehr schnell klar, daß hier mehr demonstriert wird als reine Kraft und Technik.
Um die Schlagkraft von Großmeister Kwon, Jae-Hwa auch wissenschaftlich zu belegen, wurde sein Kieselsteinbruchtest 1984 auf dem Versuchsstand der BMW AG München gemessen.
Der Versuch fand in der Abteilung statt, in der normalerweise Stabilität und Sicherheit von Karosserieentwicklungen getestet werden. Auf einer "piezo-elektronischen" Platte justierte Großmeister Kwon, Jae-Hwa seinen Flußkieselstein für den Bruchtest. Die Platte kann Aufpralleffekte von bis zu 100 000 Newton, also 10 Tonnen, bei einer Fehlerquote von nur 0,3% messen. Zusätzlich wurden die Bruchtests mit einer Hochleistungskamera aufgenommen.
Die größte Kraft entwickelte Großmeister Kwon, Jae-Hwa bei einem mißglückten Versuch. Als er es nicht schaffte, einen Flußkiesel mit der Handinnenkante zu zertrümmern, wirkten nur 1,5 Millisekunden nach dem Aufprall über 10.000 Newton (dies entspricht einer Tonne) auf den Stein. Bei seinem geglückten Versuch brachte der Großmeister Kwon, Jae-Hwa lediglich 6.000 Newton auf, da das Material nachgab. Versuchsleiter Walter Altmann vermutete: "Das geht nur, wenn man den Stein als quasi gar nicht vorhanden betrachtet, bzw. völlig überzeugt ist, ihn durchzuschlagen".
Der Kieselsteinbruchtest von Großmeister Kwon, Jae-Hwa beweist, daß durch das Zusammenwirken von Körper und Geist unglaubliche Leistungen möglich sind.
Diese Erkenntnis läßt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Das zeigt nicht zuletzt der Lebensweg von Großmeister Kwon, in dem sein starker Wille und der Glaube an das, was er lehrt, als zentrale Elemente deutlich werden.








